Ideacon

Praxisbeispiel: Prozessoptimierung im Datenmanagement

Ausgangssituation und Auftrag

Die Antriebsentwicklung eines Automobilherstellers beauftragte Ideacon mit der Optimierung des Datenmanagements für zulassungsrelevante Antriebsdaten.Die Anforderungen an das Datenmanagement waren in den vergangenen Jahren stark gestiegen, insbesondere durch weltweite gesetzliche Vorgaben.

Pro Fahrzeugvariante mussten über tausend Informationen geliefert werden. Gleichzeitig wuchs die Zahl frei kombinierbarer Ausstattungen so stark, dass sich die Datenmenge vervielfachte.. Dadurch wuchsen Komplexität und Datenmengen sprunghaft. Um interne und externe Datenkunden zuverlässig zu versorgen, mussten Prozesse angepasst und entwickelt werden.

Vorgehen

Begonnen wurde mit einer umfangreichen Analyse der Datenströme und Stakeholder. Aufbauend auf diesen Ergebnissen definierte und etablierte Ideacon Rollen, um einen standardisierten Prozess für Lieferung, Freigabe und Bereitstellung von Daten zu entwickeln und zu installieren.

Nachdem alle Prozessbeteiligten geschult und zur Systemnutzung befähigt waren, stimmte Ideacon die jeweils zu liefernden technischen Merkmale mit dem Fachbereich ab. Ideacon begleitete den Kunden sowohl bei der Pilotierung als auch beim Roll-out.

Dadurch konnten mehrere Anwendungsfälle in ein zentrales und systemgestütztes Antriebsdatenmanagement überführt werden. Dieses wird mittlerweile von über 3.000 Usern in mehr als 40 Unternehmensbereichen genutzt. Parallel identifizierte und bewertete Ideacon steigende Anforderungen an das eingesetzte Tool und gab sie zur Umsetzung frei.

Ergebnis und Kundennutzen

Ideacon etablierte einen verbindlichen, systemgestützten Prozess für das Antriebsdatenmanagement. Daten können damit prozesssicher und effizient an eine wachsende Anzahl von Datenkunden geliefert werden.

Aufwände für redundante Datenhaltung und Synchronisation wurden reduziert. Fehlerhafte Datenlieferungen konnten prozesssicher abgefangen werden.

Datenprozesse als Grundlage belastbarer Nachweise schaffen

Je stärker Produkte reguliert und vernetzt werden, desto wichtiger werden belastbare Datenprozesse. Nachweise, technische Merkmale, Varianteninformationen und Freigaben lassen sich nicht zuverlässig steuern, wenn Rollen und Datenflüsse unklar sind.

Entscheidend ist nicht nur das Tool. Entscheidend ist, wer Daten liefert, wer sie freigibt, wer sie nutzt und wie Fehler abgefangen werden. Fachbereiche und externe Datenkunden verlassen sich heute auf einen Prozess, der auch bei wachsendem Datenvolumen trägt.

Partner

Oliver Buck