Ideacon

Praxisbeispiel: E/E-Qualitätsprogramm

Ausgangssituation und Auftrag

Ideacon wurde mit einem Projekt zur Performancesteigerung der Qualitätsarbeit im Umfeld elektronischer und elektrischer Komponenten beauftragt. Konkret ging es um einen wichtigen Fahrzeuganlauf etwa 24 Monate nach Projektstart.

Das Ziel war die Initialisierung eines übergreifenden Qualitätsprogramms zur Reduzierung der Kosten der Nicht-Qualität. Es ging nicht um eine einzelne Methode, sondern um ein belastbares Zusammenarbeitsmodell für Qualitätsarbeit im E/E-Umfeld.

Vorgehen

Zunächst identifizierte Ideacon Verantwortungslücken innerhalb der Qualitätsorganisation und schloss sie. Anschließend erarbeiteten die Ideacon-Berater mögliche Verbesserungspotenziale.

In einer Workshopserie leitete Ideacon daraus ein umfangreiches Maßnahmenportfolio ab und vereinbarte die Maßnahmen auf Basis des neuen Verantwortungsmodells. Die Gesamt-Projektleitung stimmte die Top-Themen ab und steuerte sie. Das Maßnahmenportfolio bildete die Grundlage des Qualitätsprogramms und wurde bis zum Fahrzeuganlauf umgesetzt.

Entscheidend war dabei, dass Verantwortung, Maßnahmen und Steuerung zusammenpassten. Ohne diese Verbindung bleibt Qualitätsarbeit oft eine Sammlung guter Absichten.

Ergebnis und Kundennutzen

Das Qualitätsprogramm wurde initialisiert und umgesetzt. Das Zusammenarbeitsmodell wurde nachhaltig verbessert. Die Kosten der Nicht-Qualität wurden deutlich reduziert.

Gleichzeitig entstand eine klarere Steuerung der Qualitätsarbeit im E/E-Umfeld. Das half dem Kunden, kritische Themen vor dem Fahrzeuganlauf gezielter zu bearbeiten.

Qualitätsprogramme für vernetzte Fahrzeugarchitekturen aufsetzen

Je stärker Fahrzeuge durch E/E, Software und vernetzte Funktionen geprägt werden, desto weniger reichen isolierte Qualitätsmaßnahmen aus. Risiken entstehen oft zwischen Komponenten, Rollen und Verantwortlichkeiten.

Deshalb braucht Qualitätsarbeit eine klare Steuerungslogik: Wer verantwortet welches Thema, welche Maßnahmen wirken wirklich, und welche Punkte gehören auf Programmebene entschieden? Genau das macht Qualitätsarbeit wirksamer: weniger Einzelmaßnahmen, aber jede an der richtigen Stelle.

Managing Consultant

Katharina Phillip